IMG 20150405 WA0000kreuz

Liebe Schwestern und Brüder in Schaephuysen,

in der letzten Zeit bekommen wir in Sachen Friedhof immer mehr Anfragen. Anfragen, die ich sehr gut verstehen kann, da sich die Grabpflegesituation verändert hat.

Die wichtigstes Frage ist: Wie kann ich es regeln, wenn ich die Grablege meiner Lieben nicht mehr selber pflegen kann z. B. aus Altersgründen oder weil ich nicht mehr in Schaephuysen wohne. Die meisten wollen gerne das Grab ruhen lassen, wissen dann aber nicht, wie das gehen kann.

Wir haben im Kirchenvorstand darüber nachgedacht und uns kundig gemacht, dass die Gemeinde Rheurdt das u.a. so handhabt, dass die Grabfläche „abgeräumt“ wird, dann aber die Angehörigen dafür sorgen müssen, dass sie pflegeleicht für den Rest der Laufzeit versorgt wird. Das hat den Hintergrund, dass die Angehörigen mit dem Betreiber des Friedhofs einen Vertrag geschlossen haben, der dreißig Jahre Laufzeit hat. Das hat der Gesetzgeber uns so vorgegeben, das können wir auch nicht kürzen: Die Ruhezeit ist nun mal so lang. Wenn das Grab aufgegeben wird, existiert der Vertrag aber noch, der u.a. beinhaltet, dass das Grab gepflegt werden muss. Und dafür müssen die Angehörigen sorgen. Die leichteste Version ist die, wie ich´s beschrieben habe: abräumen lassen, Bodendecker pflanzen und dafür sorgen, dass der nicht überhandnimmt.

Wir arbeiten daran, dass wir ein erstes Urnengrabfeld auf unseren Friedhof einrichten, wo keine Pflege mehr vonnöten ist. Wenn das eine Alternative ist, die angenommen wird, würden wir für die nächsten Gräber, die freiwerden und groß genug sind, dasselbe planen. Wer dafür das Grab seiner Angehörigen zur Verfügung stellen will, möge sich bitte melden.

Wer ein solches Urnengrab für sich oder seine Angehörigen in Anspruch nehmen will, hat so eine gute Alternative.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an uns: Wir finden Lösungen!

Mit den besten Wünschen

Norbert Derrix, Pastor

In Kürze anstehende Termine: