KiTa St. Antonius war auf "Wolf-Suche"

 „ Wolf gesichtet“ und zwar in der Nähe der Pumpstation zwischen Tönisberg und Schaephuysen, so erzählte das Erzieherteam der KiTa St. Antonius Tönisberg. Oh je, schreckgeweitete Augen, Grummeln im Bauch, schlotternde Kniee – was soll bloß geschehen? 

 

Kein Problem: am Donnerstag, 24.01.19 trafen sich mutige Kitaväter um 18.00 Uhr an der Pumpstation, um den Wolf zu fangen. Unterstützt wurden sie dabei von vielen mutigen Kindern, die sich allerdings zwischendurch doch ein wenig ängstlich an ihre Väter schmiegten. Dick eingemummelt und ausgestattet mit Taschenlampen ging es in kleinen Gruppen los, den Wolf zu suchen. Und tatsächlich wurden schon bald die ersten Spuren im Schnee entdeckt. Vorsichtig, leise und geduckt folgten alle den Spuren und…… trafen plötzlich auf Erzieher. Diese hatten Geruchsdosen dabei ( iiiiih, was war das denn für ein Gestank) und wollten die Spurenleser von der Suche ablenken. Aber kein Erfolg – weiter gings, die Witterung wurde wieder aufgenommen. Doch plötzlich, versteckt im Unterholz, lauerte eine merkwürdige Gestalt. Ein Ungeheuer? Der Wolf? Jetzt kam es doch glatt zur Mutprobe: einzeln, jeder für sich, großmachen, leise schleichen ging es auf die Gestalt zu – und ganz vorsichtig, damit der Wolf sich bloß nicht erschrickt, ging es rückwärts zurück zum Rudeln. Mannomann, da haben die Großen aber über die mutigen Kinder gestaunt!!! Und tatsächlich – die komische Gestalt wurde enttarnt – es war ein Wolf, aus Pappmaschee.!!!!! 

 

Aber da waren ja immer noch Spuren im Schnee, die zum alten Sportplatz führten. Wieso das denn? Ach ja, dort hatte der Wolf sein „Fressen“ versteckt – das die Kinder natürlich schnell gefunden hatten. Und zur Belohnung gab es für alle leckeren Mausespeck. Nach diesem kleinen Imbiss ging es zurück zur Kita, die Taschenlampen leuchteten dabei wie kleine Glühwürmchen durch den Abend. Glücklich, mit roten Wangen und einem riesigen „Wolfshunger“ klang die Wolfssuche bei Würstchen/ Brötchen und heißen und kalten Getränken aus. 

 

Das Fazit: ein Wolf hat in Tönisberg keine Chance, ein engagiertes Erzieherteam und unterstützende Väter und Kinder vertrieben ihn. 

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